Deckenmontage liefert oft das stabilste Sichtfeld für mmWave, vermeidet seitliche Abschattungen und deckt Räume gleichmäßig ab. Wandmontage kann Zonen gezielt überwachen, erfordert aber sorgfältige Winkelwahl, um Flure oder Nachbarräume auszublenden. Auf dem Tisch drohen Abschirmungen durch Laptops. Achte auf Metallflächen, Glaswände und Vorhänge. Für PIR gilt: nicht direkt Richtung Fenster oder Heizkörper. Eine kleine Testrunde mit temporären Halterungen spart später langwierige Nachbesserungen und verbessert die Trefferquote erheblich.
Stabile 3,3–5 Volt, sauber entkoppelt, verhindern Falschsignale bei Sende‑Pulsen. Wärmequellen nahe beim PIR verfälschen Messungen, also Sensor thermisch isolieren und das Gehäuse belüften. Für mmWave eignen sich RF‑transparente Kunststoffe; Metalle schirmen ab oder verstimmen das Antennenmuster. Achte auf ausreichend Platz für Fresnel‑Linsen und die richtige Ausrichtung. Bei PoE‑ oder USB‑Versorgung ist EMV‑Sauberkeit entscheidend. Ein wohldimensionierter Spannungsregler mit geringem Rauschen verbessert die Gesamtstabilität spürbar.
Klimaanlagen erzeugen Luftwirbel und Temperaturgradienten – für PIR problematisch, für mmWave meist harmlos. Glas reflektiert Radar unterschiedlich je nach Beschichtung und kann Bewegungen hinter Türen sichtbar machen, was zu Fehlalarmen führen könnte. Metallflächen verursachen starke Mehrwege. Mit Abschirmblechen, cleverer Ausrichtung, virtuellen Sperrzonen und Zeitfenstern lässt sich das zähmen. Zusätzlich helfen Testläufe über mehrere Tage, um wiederkehrende Muster zu erkennen und Filter‑Setups passend zur Umgebung zu verfeinern.






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